Der Weinbau prägt Land und Leute. Ob an Ahr, Nahe, an der Deutschen Weinstraße und in anderen Weinbaugegenden, überall gibt es diese intensive Langsamkeit und genüssliche Entspanntheit, das Leben mit dem Klima und die besondere Verbundenheit mit dem Terroir. Das Terroir ist mehr als nur Boden, es birgt quasi neben den Rebstöcken das Potential der Weine. Klima, Technik, Motivation und Kreativität der Winzer sind weitere wichtige Zugaben für das Ergebnis. Ob es schmeckt, kann jeder selbst beurteilen und genießen.
Zwei Weinreisen in die deutsche Toskana, die sonnenverwöhnte Pfalz, biete ich im nächsten Jahr auch wieder als Bildungsurlaube über Forum Unna an:
Status: 20.-25. Juni 2027, ein weiterer Termin ist in Vorbereitung
Die ausgeprägt touristisch orientierte Region der Vorderpfalz (Region um das Mittelzentrum Bad Dürkheim) zeigt, wie und dass stetiger Wandel auch Bestandserhaltung bedeuten kann. Wesentlich ist dabei nicht nur die touristische Vermarktung, sondern auch die bewusste Wahrung von Pfälzischer Mentalität, Landschaft und Natur sowie dem Weinbau. Generationenverträge funktionieren in der Pfalz wesentlich besser als an der Ahr und Mosel. Dies gilt besonders auch für den Weinbau. Doch auch hier findet eine zunehmende Konzentration und Industrialisierung statt. Berücksichtigt werden im Bildungsurlaub Aspekte von Recherche-Arbeit, Kulturarbeit, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Eventmanagement sowie der Vernetzung lokaler und regionaler Partner/innen. Die Teilnehmer/innen erforschen vor Ort, ob und wie überzeugend sich eine Region bzw. Akteure vor Ort gegenüber diversen Zielgruppen positionieren bzw. ob der Wandel Brüche aufweist.
Dozent: Wolfgang Uhle
Ort: Bad Dürkheim, Hotel Bad Dürkheim
Zeitraum:
Veranstaltungstage: Mo, Di, Mi, Do, Fr
Dauer: 5 Tage
UE: 40
kleiner Ausschnitt aus einer Betriebsbesichtigung in einem Weingut
Eine Weinreise der besonderen Art, die ich 2027 wieder über Forum Unna gleich an zwei Terminen als Bildungsurlaube anbiete:
Status: 6.-11. Juni 2027 und 8.-13. August 2027
Das Ahrtal ist bekannt für Weinbau, Tagestourismus und Kurzurlaube. – Und international durch die Flutkatastrophe im Juli 2021. – Dem Wandel
der Zeit unterworfen haben sich die Dörfer entlang der Ahr gerade auch in den letzten Jahrzehnten neu aufgestellt. Viele kleine Winzer haben
ganz aufgegeben, andere haben als zweites Standbein Übernachtungsangebote dazu genommen. Wieder andere haben sich vergrößert, setzen
auf mehr als nur lokale Vermarktung. Aus manchen Probierstuben wurden Weinlounges. Die Flutkatastrophe hat manche
Entwicklungen zurückgeworfen, verändert oder sogar beschleunigt. Das Bild des Ahrtals verändert sich, was ergreifend und spannend zugleich ist.
Hier wie andernorts gibt es Nachfolgeprobleme. Auch die Vermarktung von Angeboten ist zunehmend zentralisiert, Winzergenossenschaften boomen und
sind auch ein Haltepunkt für die Region. Dennoch sollen Charakter und Flair der Weindörfer erhalten bleiben, um als Tourismusregion überleben
zu können. Wir besuchen entlang des Rotwein-Wanderweges Winzer, Winzergenossenschaften, Sehenswertes und Verkehrsämter und lassen uns
von Insidern informieren über den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Über ein Beispiel des tiefgreifenden Wandels im Handwerk, eine
Veränderung von Angebot und Nachfrage, ein Beispiel des gesellschaftlichen Wandels.
Wir besuchen entlang des Rotwein-Wanderweges und der Steilhänge der Ahr Winzer, Winzergenossenschaften, Sehenswertes und Verkehrsämter und lassen uns von Insidern informieren über den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Über ein Beispiel des tiefgreifenden Wandels im Handwerk, eine Veränderung von Angebot und Nachfrage, ein Beispiel des gesellschaftlichen Wandels. Und auch über die menschliche Seite der Koexistenz mit der Natur.
Dozent: Wolfgang Uhle
Ort: Ahrweiler, Hotel Ännchen
Zeitraum: So. 6. – Fr. 11. Juni 2027 und 8.-13. August 2027
Veranstaltungstage: Mo, Di, Mi, Do, Fr
Dauer: 5 Tage
UE: 40
Interessenten/Interessentinnen an weiteren Terminen z. B. im Nahetal in 2027 können gerne per E-Mail anfragen unter info@uhlekommunikation.de.